Denkmalgeschützte Immobilie als Investment- zu gut um wahr zu sein?
Hallo zusammen!
Ich habe ein Angebot bekommen, in ein Immobilienprojekt zu investieren. Es handelt sich um ein Studentenwohnheim, welches in einem denkmalgeschützten Gebäude entstehen sollen.
Kosten inkl. Sanierungskosten liegen bei ca. 170.000 €, es handelt sich im eine 30qm Wohnung, welche für 650€/Monat vermietet werden soll. Finanzierung über Kredit zu 4,5% ohne Eigenkapital. Plan wäre die Wohnung dann nach 10 Jahren zu verkaufen.
Laut Makler kann man aufgrund der Steuerersparnis (Sanierungskosten absetzbar) und der Mieteinnahmen mit relativ geringem Eigenkapitaleinsatz eine hohe Rendite erzielen, im konkreten Rechenbeispiel eine Eigenkapitalrendite von ca. 25%/Jahr über 10 Jahre. Gerechnet wurde hier mit Wertsteigerung von 2,5%/Jahr.
Ich verdiene aktuell ca. 75k/Jahr, Job ist recht sicher mit stabilen Gehaltssteigerungen. 29 Jahre, ledig, keine Kinder.
Jetzt frage ich mich: Wo ist der Haken?
Mögliche Fallstricke die mir einfallen:
Steuerersparnis nur solange ich (ausreichend viel) verdiene, ansonsten muss deutlich mehr Geld zugeschossen werden.
Im Rechenbeispiel wird von 100% Vermietung ausgegangen, ist wahrscheinlich auch nicht realistisch.
Sanierung kann auch immer schief gehen/sich verzögern, wer würde die Kosten tragen.
Gibt es sonst große Red Flags? Ist das Investmentmodell "Denkmalgeschütze Immobilie sanieren" ansonsten an sich solide und realistisch?
Vielen Dank für Antworten!